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Kampagne 2014 - Wambelot.

So macht Singen Spaß


HUNDSANGEN. Die Wambachlerchen haben wieder ihren großen Auftritt bei der Hundsänger Fastnacht Das Durchschnittsalter bei der Hundsänger Fastnacht ist 35: Das liegt vor allem an der guten Jugendarbeit des Hundsänger Carneval-Vereins. Ein Musterbeispiel: die Wambachlerchen.

"Wie machen die Hundsänger das bloß?" Das fragen sich viele Gäste der Hundsänger Kappensitzungen, wenn sie alle Jahre die vielen jungen Leute auf der Bühne der Ollmerschhalle sehen. Das Durchschnittsalter der Akteure liegt bei etwa 35 Jahren, und das liegt nicht nur am zarten Alter der Ballettmädchen. Das Geheimnis liegt wohl in der seit vielen Jahren kontinuierlich gut betriebenen Jugendarbeit des Vereins, dem guten Klima, das innerhalb der zahlreichen Gruppen herrscht, der kompetenten Vereinsführung und dem "Hundsänger Gen", dem gerne "Ausgeh'n". Aber noch weitere Zutaten hat wohl dieses Konzept, das den Hundsänger Carneval-Verein, mit 360 Mitgliedern der zweitgrößte Verein der Westerwaldgemeinde, trägt. Das Herzstück der Vereinsarbeit sind die Galakappensitzungen, die am 8., 14. und 15. Februar jeweils um 19.33 Uhr in der Ollmerschhalle stattfinden.
Sitzungspräsident Frank Göbel verspricht ein Programm der "Zauberhaften Narretei", gespickt mit Büttenreden, Tänzen, Gesang, Klamauk und Kokolores. Und das alles vor einem neuen Bühnenbild, das seinesgleichen in der Region sucht. Auch wartet die Kappensitzung mit neuen kostspieligen Lichttechniken auf, die Bühne und Saal in ein zauberhaftes Farbenspiel tauchen.

Ein besonderer Stützpfeiler der Kappensitzungen sind seit Jahrzehnten die "Wambachlerchen", die älteste Gruppierung innerhalb des Vereins. Seit Monaten laufen die Vorbereitungen des Chores. Christoph Ludwig, Manuel Malm, Michael Novian, Matthias Krämer und Sebastian Lucchesi steckten die Köpfe zusammen, suchten Lieder aus und erarbeiteten die Texte dafür. Dabei haben sie darauf geachtet, dass die Melodien sowohl einen hohen musikalischen Anspruch haben, als auch sehr stimmungsvoll sind. Schließlich sind es ja Fastnachtslieder und keine Konzertstücke, die die Leute zum Karneval hören möchten. Wichtig dabei ist allen der Bezug zu aktuellen Themen, die Politik und Gesellschaft anbieten. In diesem Jahr war es einfach, sie wurden ja frei Haus aus Limburg geliefert, genauso wie natürlich aus Berlin. Sind Texte und Lieder geschrieben, beginnen im Oktober die wöchentlichen Proben in der Lohbachstube. Dann kommt die ganze Truppe zusammen - und von nun an weiß jeder, wie der Sonntagabend auszusehen hat. Außerdem werden schon die Rollen verteilt, denn viele der 19 Akteure haben Solopartien.

 

Ins Mittelalter

In der Kampagne wird das Publikum ins Mittelalter versetzt, nach "Wambelot". Burgherrin Angelique und Gatte Siegesmar suchen einen Mann für ihre Bernhardine. Und wie im Mittelalter üblich, suchen sie ihn bei einem ritterlichen Turnier. Da kommen Ritter und Gaukler, Adel und Klerus zusammen. Ob Bernhardine dabei ihren künftigen Gemahl findet? Das wird noch nicht verraten - die Auflösung gibt es in der Kappensitzung.

Bis dahin sind noch viele Proben notwendig und auch eine Menge Arbeit. Denn es gilt auch Kostüme zu besorgen und Kulissen zu bauen. Viel Arbeit, bei der aber auch der Spaß nicht zu kurz kommt. So gehört eine Weihnachtsfeier natürlich zum Vereinsprogramm der Wambachlerchen, und damit man sich in der fastnachtslosen Zeit nicht aus den Augen verliert, ist im Sommer auch immer ein Ausflug geplant. "Das Singen mit dieser Truppe ist echt geil", sagt Lukas Kremer, mit 18 Jahren der Jüngste der Gruppe. Er ist in diesem Jahr zum ersten Mal dabei und fiebert dem großen Auftritt entgegen. Georg Höhn, mit 51 der Zweitälteste der Gruppe, sieht die Sache schon gelassener. "Das Singen in dieser Gruppe macht mir echt Spaß, und es ist jedes Mal ein spannendes Erlebnis wie das Publikum auf unseren Auftritt reagiert." Für Höhn und die anderen Sänger ist es in jeder Kampagne ein aufregendes Erlebnis, auf der Bühne zu stehen.

Zu sehen und zu hören sind die Wambachlerchen bei den drei Gala-Kappensitzungen, für die morgen, Sonntag, 19. Januar, der Vorverkauf beginnt. Karten zum Preis von zwölf Euro sind ab 10 Uhr in der Ollmerschhalle erhältlich.



Verfasser: de
Nassauische Neue Presse vom 18.01.2014


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