HCV Wambachlerchen                                  
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Kampagne 2010 - Dog Sing City.

Richtig, rosig Fassenacht

Fast fünf Stunden lang brannten die Hundsänger Karnevalisten in der Ollmersch-Halle ein närrisches Feuerwerk ab. Die rund 100 Mitwirkenden zeigten sich von ihrer besten Seite.

HUNDSANGEN. "Die richtig rosig Fassenacht gibt’s nur beim HCV", intonierte Sitzungspräsident Frank Göbel als singender Oberkellner vor Beginn der eigentlichen Sitzung und schon schwappte die erste "La-Ola-Welle" durch die voll besetzte Ollmersch-Halle. Nachdem mit diesem närrischen Fitness-Programm alle Muskeln gelockert waren, bereitete das Publikum dem Elferrat, eskortiert von dem HCV-Juniorenballett, einen rauschenden Empfang. Die Nachwuchstruppe, trainiert von Susanne Rösgen, legte anschließend ein flotten Gardetanz auf die Bretter, ehe Frank Göbel auf humorvolle Weise ("Hundsänger Karnevalisten sind nicht normal!") den Elferrat vorstellte.


In die Bundeshauptstadt entführte die "Gruppe International" das närrische Auditorium und berichtete von einem ominösen Elferratsausflug nach Berlin, bei dem man in einen Streit zweier Bratwurstverkäufer geriet und neben vielen komischen Typen wie dem "Blumenmann" (Klaus Hannappel) sogar der Bundeskanzlerin begegnete. Mit der "Linie 18" ging es dann weiter nach Istanbul, mit Beate König als Schaffnerin vornweg.
Nach dem mitreißenden Gardetanz des HCV-Balletts (Leitung Dorothee Kremer) spürten die "Gipfelstürmer" mit ihrem Bautrupp einem weiteren ominösen "Hundsänger Loch" nach, von dem eigentlich keiner mehr weiß, warum es überhaupt da ist. Bei den Bauarbeiten geht einiges schief, da wird sogar ein Arbeiter in der Mischmaschine "geschleudert". Auch die "Baustelle Zeughaus" nahm man auf die närrische Schippe: "Früher hieß das bei uns Sektbar."
Auf die Reeperbahn entführte die Tanzgruppe "Carree", alles ehemalige Tänzerinnen des HCV-Balletts, die wieder einmal bewiesen, dass sie von ihrem tänzerischen Können nichts verlernt haben.

In ganz andere Gefilde verschlug es in diesem Jahr die "Wambachlerchen", die in dem berüchtigten Westernnest "Dog Sing City" auf viele zwielichtige Typen, darunter auch Außenminister Guido Westerwelle und Verteidigungsminister Guttenberg stießen. In tollen Maskeraden und mit perfektem Gesang nahmen die Wambachlerchen (Musikalische Leitung: Manuel Malm und Michael Novian) das kleine und große Weltgeschehen aufs Korn.

Kaum von diesem närrischen Ausritt erholt, reizte Bauchredner Christoph Quernheim mit seiner Pfarrerpuppe "Theo" die Lachmuskeln des Publikums bis aufs Äußerste. Das bedankte sich mit stehendem Applaus und forderte stürmisch Zugabe. Ein Vortrag der Extraklasse.
Ein Markenzeichen der Hundsänger Fastnacht ist seit Jahren das Duo Frank Göbel und Dieter Ehinger. Auf urkomische Weise spießten sie als Hundebesitzer und Wahrsager das Dorfgeschehen auf und glossierten unter anderem die "Hundsänger Wirtschaftskrise".
Für ein wahren Volksaufstand sorgten anschließend Heinz-Peter Weidenfeller und Hermann Malm, die mit ihren Hits das Stimmungsbarometer weiter nach oben trieben.
Ein Tanzspektakel der Sonderklasse präsentierte das HCV-Ballett (Leitung: Nadja Kremer und Steffi Hannappel), das in fast schwindelerregendem Tempo Ausschnitte aus vielen weltbekannten Musicals zeigte und dafür mit langanhaltendem Applaus und Zugaberufen belohnt wurde.

Das große Finale vereinte noch einmal alle Mitwirkenden auf der Bühne, um im Schein hunderter Wunderkerzen gemeinsam mit dem Publikum in blau-weißer Seligkeit zu schwelgen.


Verfasser: Egenolf
Nassauische Neue Presse vom 25.01.2010


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