HCV Wambachlerchen                                  
Gesang, Witz & mehr
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Kampagne 2009 - Das Königshaus an der Wambach.

HCV begeisterte die Narren -
Aloisius, Wickie und natürlich das Hundsänger Loch - Wambachlerchen hielten Hof - Tolle Tänze

Der Hundsänger Carnevalverein (HCV) lud zur ersten von insgesamt drei Kappensitzungen in die Ollmerschhalle. Es wurde eine Sitzung, die vor Witz, Charme und Esprit nur so sprühte.

HUNDSANGEN. Die erste Kappensitzung des Carnevalvereins Hundsangen startete mit einem Triple-Effekt: Sitzungspräsident Frank Göbel ließ seinen Elferrat mit dem HCV-Juniorenballett auf die Bühne ziehen. Sozusagen um den Gruftifaktor zu senken, die Dynamik zu steigern und den Schönheitsquotienten zu verbessern. Operation gelungen.
Weiter versprach Göbel dem Publikum ein Konjunkturpaket für die Seele. Zuvor jedoch hielten die Tollitäten Karsten I. und Sandra I. vom Palais de VW mit ihrem Hofstaat Einzug, um das närrische Volk zu begrüßen und auf ein Kampagne voller Frohsinn einzuladen.


Himmlischen Beistand dazu holten sie sich vom Engel Aloisius (Christof Meudt), der wortgewaltig auf der Erde notgelandet war. Gar nicht engelsgleich nahm er aktuelles Zeitgeschehen unter die Lupe und handelte sich prompt den Unbill von Petrus ein.
ärger stand auch im Jahre 777 n. Ch. ins Haus, als Luzzie, eine Hundsänger Tochter, von Obererbachern entführt wurde. Die Aufregung war groß, und das schlussendliche Friedensabkommen zwischen den Akteuren, die Wickie und den starken Männern sehr ähnelten und von der Gruppe International verkörpert wurden, trägt bis heute Früchte. Um das Hundsänger Loch, welches urplötzlich in der Nähe der Ollmerschhalle entstanden war, kümmerten sich drei Bauarbeiter mit artistischem Gespür: In komischer Verzweiflung sollten sie das Loch wieder füllen. Dabei kamen ihnen ein Naturschützer mit merkwürdigen Fach- und ein Tunnelbauer mit geografischem Unwissen in die Quere.

Wenn Ein-Euro-Jobber sich als Pfarrer (Hermann Malm) und Messdiener (Heinz-Peter Weidenfeller) verdingen, kann es schon mal vorkommen, dass zur letzten ölung sogenanntes SOS zum Einsatz kommt: Schnaps, öl und Senf (für die Fleischwurst). Ansonsten jedoch könnten die Beiden mit ihrer Predigt und Messfeier mühelos alle Kirchenplätze füllen.
Weniger Erfolg dagegen hatte ein Gast (Dieter Ehinger) im Gasthaus zum hornlosen Hirschen mit seinen Bemühungen, etwas zu essen zu bekommen. Der Oberkellner (Frank Göbel) schien etwas begriffsstutzig, doch immerhin gab es zwischendrin wenigstens einen kleinen Flirt mit einer Dame (ebenfalls Frank Göbel).

Wahrhaft königlich präsentierten sich die Wambachlerchen: Zum 50. Thronjubiläum der Queen, in Hundsangen kurz "Lisbeth" genannt, gaben sich zahlreiche europäische Gäste, begrüßt (oder vergrault) von Prinz Philipp, die Ehre: Thronfolger Charles mit seiner Gattin Camilla, der französische Staatspräsident in Begleitung seiner Frau Carla, der Dalai Lama, Kurt Beck und Andrea Ypsilanti, aber auch Joachim Löw oder Florian Silbereisen. Mit Klamauk und begeisterten Sangeseinlagen frönten sie dem denkwürdigen Ereignis.
Alle Blicke auf sich zogen in diesem Jahr wieder die Gruppe Carree und das HCV-Ballett mit aufwendigen Kostümen und zauberhafter Choreografie: mal ein Hauch Las Vegas, mal ein Stück Fernost oder auch traditionell als Garde: Die Frauen und Mädchen setzten sich gekonnt in Szene, und die geforderten Zugaben zeigen, dass die blau-weißen Sterne am HCV-Himmel so schnell nicht untergehen werden.

Ingrid Ferdinand
RZ-Online vom 02.02.2009


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