HCV Wambachlerchen                                  
Gesang, Witz & mehr
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Kampagne 2007 - Sommermärchen 2006.

Hundsänger Carnevalsverein präsentierte Galasitzung - 400 begeisterte Zuschauer in Ollmerschhalle

Zur Galasitzung des HCV in der Ollmerschhalle Hundsangen ließen sich die Akteure nicht lumpen. Sie versprühten nicht nur ein verbales, sondern auch echtes Feuerwerk.

HUNDSANGEN. Singende Kellner brachten die 400 Besucher der Ollmerschhalle in Hundsangen ordentlich in Schwung. Unterwegs waren Hermann Malm und Hans-Peter Weidenfeller auf der Galasitzung des Hundsänger Carnevalsvereins (HCV), und sie ließen "den Saal durstig singen". Das gelang ihnen schwingenden Fußes hervorragend, bevor sie "das Lasso rausholten".

Der tanzende Fanfarenzug Staudt und der 11er-Rat des HCV unter der Präsidentschaft von Frank Göbel begrüßten Gäste und Ehrengäste zur ersten von drei Sitzungen, die mit zwölf Programmpunkten Schwung ins karnevalistische Leben Hundsangens brachte.

 

Die Gruppe International erzählte die Geschichte vom Spatzen im Silbersee, per Videoprojektor gemimt von Hermann Bach, der leider schlussendlich das Rezept von der Hausmacher Leberwurscht mit ins nasse Grab nimmt. Richtig fix und Wortgewand war die Büttenrede von Bernd Weiand, der als türkischer Karnevalist so gerne integriert sein möchte und sich wundert: "Nur weil Deutschland voll WM, ganz Deutschland ist plemplem, wird Kanake sonst gehasst, nun ist man bei Freunden Gast." Mit Tschüss, Helau und Gülle Gülle verabschiedet sich der amüsante Redner, der auch das Bühnenbild gestaltet hat. Ein Werbeslogan jagt den nächsten bei den Gipfelstürmern, die 50 Jahre Fernsehwerbung feiern. Dabei kommt raus, dass die Urmutter der Waschmittelwerbung, Klementine (Andreas Eisbach), schon wieder solo und Frau Antje (Markus Novian) in Wirklichkeit eine Emanze ist. Käptn Iglo (Frank Göbel), berühmt für seine Fischersatzstäbchen, hat leider seine Mannschaft verloren, "ai, dat warn doch alles Nichtschwimmer". Die Ohren der Jägermeisterhirschen (Clemens Hannappel und Dirk Pistor) wackeln gewitzt dazu. Dieter (Ehinger) und Frank (Göbel) philosophieren beim Blutspendetermin über den Jürgen-Paulus-Highway und Kontaktanzeigen, auf die nur die Kevag und die Gasversorgung antworten.

Musikalisch glänzten neben der Band von Volker Höhn ganz besonders die Wambachlerchen, deren Texte und Musik von Michael Novian und Manuel Malm eigens geschrieben wurden. Mit Helau und knallbunten Fahnen erstürmten sie die Bühne und mit ihrem Gesang die Karnevalsgemüter. Kleine Geschichten erzählten sie vom Zidane-Köpper oder vom Übergewicht des Tölzer Bullen.

Für die Tanzliebhaber in der Halle brillierten das HCV-Ballett und die Gruppe Carree (unter der Leitung von Dorothe Kremer) und machten den HCV-Farben Blau-Weiß alle Ehre. Sie suchten nach verlorenen Diamanten und umgarnten ägyptische Mumien - und nicht nur die.


Susanne Willke
Westerwälder Zeitung vom 29.01.2007


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