HCV Wambachlerchen                                  
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Kampagne 2006 - Il Porto Wambaccio.

Die Wambachlerchen treffen auf die Mafia.

Die Geschichte spielt in einer kleinen sizilianischen Hafenstadt Namens „Il Porto Wambaccio“. Hier regiert der skrupellose Don Martino (Martin W.) mit seiner gesamten Mafiabande. Und natürlich wird er von der über 2 Meter großen Bardame (Sascha P.) und dem Westerwälder Koch Christiansche (Christian W.) bestens leiblich versorgt.Plötzlich fallen Schüsse, und der erste Ganove (Frank W.) betritt die Bühne. Beinahe hätte ihn die Polizei erwischt, dabei hatte er doch nur eine Pizza bei „Toni, die Nudel“, ein Weizenbier bei der „Königin“, und einen kleinen Audi bei „Alfonso“ gestohlen. Frei nach dem Motto: „Ich habe nixe gemacht, Scheffe.“

Und da kommen sie auch schon, die beiden Ca Ca Carabinieri (Sebastian L. und Torsten L.), jedoch sichtbar mehr mit sich selbst als mit der Verbrechersuche beschäftigt. Na ja, und schließlich hat auch Don Martino bei den Gesetzeshütern seine Finger im Spiel.

Aber nicht nur dort, gibt es doch auch unter den Politiker das ein oder andere schwarze Schaf. Da trifft es sich ganz gut, dass grade Franz Müntefering (Karten E.), Edmund Stoiber (Thomas M.) und Angela Merkel (Georg H.) auf ihrer großen Europa-Bettel-Tournee den Ort des Geschehens aufsuchen. „Wie hieß der Pate noch einmal, Don Helmut oder so?“ Ganz egal, mit einer Frau an der Spitze wird Deutschland auch das „Milliarden Haushaltsloch“ stopfen. Und auch dank der Mithilfe von Don Martino.

Passend zur schummrigen Einrichtung der Bar stellt man sich nun auf zum „Kriminaltango“, unterstützt von einer grandiosen Tanzeinlage der Bardame („da werde ich ganz wuschig“) und des Koches („drittbester Liebhaber der Welt“). Plötzlich wird der hocherotische Tanz der beiden durch einen peitschenden Schuss abrupt beendet. Ein „Kulissenschieber“ sinkt getroffen zu Boden. Dabei hatte man sich doch im Vorfeld des Auftrittes darauf geeinigt, keine scharfe Munition zu verwenden. Aber auch hier hat Don Martino schnell die Lösung: „Ich schlage vor, dass die Musik einen Schunkelwalzer spielt, bis der Notarzt kommt.“ Da es dem Verletzten aber wohl doch gesundheitlich nicht mehr ganz so gut geht, ruft man schnell den „Padre Santo“, vielen besser bekannt als „Razze“, „Benedikt“, als „den Heiligen Vater“ halt. Unter den Klängen der schönen Melodie aus dem Film Sister Act betritt Papst Benedikt der XVI (Albrecht H.), flankiert von seinen beiden Kardinälen (Dominik E. und Matthias K.) unter stehenden Ovationen die Bühne. Nach „kurzer“ Begrüßung gibt aber auch er zu, dass „der liebe Gott weiß, dass ich kein Engel bin ...“. Langsam wird es dem Paten Don Martino nun doch zu bunt, und er beschließt, sein kleines „Restaurante“ zu schließen. Schließlich müsse man ja auch noch ein wenig Zeit an der Theke verbringen.

Unter neuer musikalischer Leitung (Michael N. und Manuel M.) sowie verstärkt durch neue „junge“ Sänger präsentierten die Wambachlerchen Lieder für jedes Alter und in allen Kategorien, sei es von Udo Jürgens, der Kriminaltango, oder der Kirmes-Ohrwurm „Rio“. Das Publikum dankte es während der durch Trompetenklänge (Daniel K.) und Feuerwerk unterstützten frenetisch geforderten Zugabe erneut mit „Standing Ovations“.

 


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