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Kampagne 2005 - Broadway Hundsangen.

Wambachlerchen bringen den Broadway nach Hundsangen

Auch die Wambachlerchen suchen bisweilen nach kultureller Zerstreuung. Um sich in gepflegtem Ambiente musikalischem Hochgenuss zu widmen, hatten wir beschlossen, uns heraus zu putzen und ein Musical zu besuchen. Bei bekannten Hits von ABBA, Starlight Express, Falco und Buddy Holly wollten wir einen entspannten Abend verbringen.

Um so überraschter waren wir, dass sich ausgerechnet Hermann diesmal zu verspäten schien. Vielleicht war er ja durch sein neues Outfit abgelenkt und hatte die Zeit vergessen. Vielleicht hatte es der neue Anzug ihm angetan, zumindest aber war er der Grund dafür, das Hermie sich in ein angeregtes Gespräch mit der südländischen Garderobiere (Martin) vertiefte. Als er sich von ihrer beruflichen Kompetenz überzeugt hatte, war er sogar dazu bereit, ihr seinen Mantel anzuvertrauen. Gemeinsam mit den anderen Wambachlerchen genoss man dann die Theateratmosphäre, wobei wir sichtlich überrascht davon waren, wie viele Prominente den Weg ins Musical gefunden hatten.


So nutzten Schröder und Lafontaine (Manuel, Georg, Christoph) den Starlight Express als Plattform, um unter den Gästen auf Stimmenfang zu gehen. Wenn man den beiden Sozialisten glauben schenken kann, so gibt es immer noch „Licht am Ende des Tunnels“, einen Funken Hoffnung in Form vom Hartz–IV-Programm.

Schon jetzt wurde klar, dass ein Musical die Menschen verbindet. Beseelt durch gefühlsbetonte Lieder sieht man plötzlich auch seinen Tischnachbar mit anderen Augen. So riefen auch die Wambachlerchen zu Liebe und Toleranz auf, nur um schon von den nächsten Prominenten eines Besseren belehrt zu werden.

Die beiden Aushängeschilder des Deutschen Fußballs Klinsmann und Mayer-Vorfelder (Karsten und Dominik) trugen ihren Machtkampf ganz öffentlich auf der Bühne aus. Jeder der beiden Streithähne war davon überzeugt, dass nur er in der Lage sei, die Weltmeisterschaft 2006 zu einem Erfolg ausbauen zu können. Doch auch beim letzten VIP scheiden sich schon seit Jahren die Geister. Jürgen Drews (Alexander), der Schlagerbarde, zu dessen Hits schon unsere Eltern tanzten, kam auf die Bühne um als „König von Mallorca“ seine Untertanen auch mal in dessen Heimatland zu besuchen.

An einen entspannten Abend war zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr zu denken. Egal mit welchen Vorsätzen die Wambachlerchen eine Bühne betreten, es endet immer in einer riesigen Party, der sich niemand entziehen kann. So klatsche das Publikum begeistert Beifall, als Sebastian und Matthias zum finalen „Timewarp“ aufriefen. Und während den Zugaben von Hermann, Manfred und Sascha hielt es keinen mehr auf seinem Platz.


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